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Einsatzübung “Angelteich”

Wasserförderung aus der Stör

Am Sonntag den 25. Juli 2021 haben wir uns mit 8 Kameraden und Kameradinnen zu einer Einsatzübung getroffen. Neben dem Ausbildungsziel “Wasserförderung aus einem Fließgewässer unter Berücksichtigung der Besonderheiten für einen abgesetzten Maschinisten an der PFPN” war ein weiteres Ziel der Übung die Belüftung des Ehndorfer Angelteiches durch Frischwasser.

Bereits auf der Anfahrt zeigte sich, dass das Gelände für unser nicht Geländefähiges Feuerwehrfahrzeug anspruchsvoll aber bewältigbar ist. Zügig hatten wir das Fahrzeug an der Stör abgestellt und der Gerätewart gab die Lage an die Mannschaft aus: Der nahe gelegene Islandzuchthof würde brennen und wir wären für die Einrichtung einer entsprechenden Wasserförderung eingeteilt. Das Fahrzeug würde nach dem Aufbau die Wasserförderungsstelle wieder verlassen, also sei insbesondere zu beachten, dass alles notwendige dem Fahrzeug entnommen würde.

Der eigentliche Aufbau der Tragkraftspritze war schnell erledigt. Der Schwimmkorb und vier A-Sauglängen wurden verwendet. Herausfordernd war einen geeigneten Anschlagpunkt für die Ventil- und vor allem die Halteleine zu identifizieren. Der zweite Abgang an der Pumpe wurde für eine Löscheinrichtung mit einem C-Schlauch und Holstrahlrohr aufgebaut. Außerdem füllten wir die Kübelspritze als weitere Sicherungseinrichtung. Der Abgasschlauch wurde erhöht angebracht, um die Brandgefahr im hohen Gras zu vermeiden.

Des Weiteren zu beachten waren Funk und Trinkwasser für den abgesetzten Maschinisten. Optimalerweise würde man die Pumpe auch dauerhaft mit zwei Kameraden besetzen.

Das geförderte Wasser haben wir einfach über einen Verteiler in den Angelteich gefördert. So hatte die Ausbildung auch noch einen positiven Nebeneffekt für die Fische.

Dankenswerterweise hat der “Chef der Feuerwehr”, sprich unser Bürgermeister Hauke Göttsch für die Übungsteilnehmer im Anschluss ein Grillen gesponsert, dass dann allerdings von heftigem Regen begleitet wurde. Zum Glück konnten wir uns unterstellen.

Leider hatte der Starkregen auch zur Folge, dass der Parkplatz des Angelteiches, auf den wir das Fahrzeug mittlerweile umgeparkt hatten, am Rande etwas weich geworden ist. Beim Losfahren saß dann leider das gute TSF-W auch fest. Zum Glück konnten wir schnell einen Kameraden erreichen, der uns mit Hilfe eines Treckers wieder auf die Fahrspur gezogen hat.

Jährliche Wiederholungsübung der Atemschutzgeräteträger

Am 06.02.2020 hat die erste Hälfte unserer 8 aktiven Atemschutzgeräteträger /-innen erfolgreich an der jährlichen Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger teilgenommen und so erneut nachgewiesen, dass sie das Atemschutzgerät beherrschen und nach körperlicher Belastung die vernebelte Orientierungsstrecke überwinden können. Als Belastungsgeräte standen wieder das Laufband, der Arm-Ergometer und die berühmte Endlosleiter bereit. Die Orientierungsstrecke, die auch gerne “der Tunnel” oder “die Bahn” genannt wird, wird grundsätzlich in Trupps absolviert, bei dieser Übung stellte Ehndorf 2 Trupps: einen mit 2 Kameraden und ein gemischtes Doppel. Die Strecke ist so gestaltet, dass es üblicherweise auf Koordination und Absprache im Trupp ankommt. Teamwork geht insbesondere unter Atemschutz über alles.

Dieses Jahr konnten wir die Belastungsübung erstmals mit der neuen Schutzkleidung und den neuen Helmen inklusive Helmleuchte absolvieren. Der Tragekomfort der deutlich sichereren Kleidung ist sehr hoch. Den Helm spürt man kaum noch. Wenn auch das Rutschen durch das lange Röhrenhinderniss auf der Orientierungsstrecke nicht mehr so einfach ist wie zuvor, im realen Einsatz wird die Gummierung der Knie und Ellenbogen eher von Vorteil sein.

Fun-Fact am Rande: Wenn unsere Kameraden der Rendsburger Feuerwehr keinen echten Einsatz im Rendsburger Tunnel gehabt hätten, wären wir noch schneller durch “den Tunnel” gewesen.

Herbstabschlussübung

Übung: Feuer im Heulager Gut Lebenau

Um 18:51 ertönten Sirenen und Melder: Feuer auf Gut Lebenau, Feldscheune brennt. Die FF Ehndorf erreichte das in ihrem Gemeindegebiet liegende Objekt als erstes und brachte zügig Wasser an die Spritzen. Der darauffolgende Aufbau einer dauerhaften Wasserversorgung gestaltete sich schwierig, da ein Unterflurhydrant beschädigt war und ein Feldbrunnen mit dem eingeteilten Feuerwehrfahrzeug nicht erreichbar war. Eine Wasserversorgung aus dem Löschteich wurde dann schließlich befohlen.

Ein durchaus herausforderndes Objekt für die gegebene Lage, an dem gut gezeigt werden konnte wo in so einer Lage die Herausforderungen liegen. Das Eintreffen und Koordinieren der Kräfte verlief ausgesprochen gut, Beleuchtungsmittel konnten teilweise sehr zügig zum Einsatz gebracht werden und trotz der Enge im Raum wurde stets die Sicherheit der Kameraden beachtet.

Der defekte Hydrant (Leben in der Lage: das war nicht geplant) wird instand gesetzt.

Im Anschluss an die Nachbesprechung im Gemeindehaus Ehndorf wurde sich bei einer Bockwurst gestärkt und über die gemachten Erfahrungen ausgetauscht.