Archiv der Kategorie: Aktuelles

Einsatzübung mit Bargfeld und Sarlhusen

Am 03.09.2021 haben wir zusammen mit unseren Nachbarwehren aus Aukrug Bargfeld und Sarlhusen eine Einsatzübung durchgeführt.

Eigentlich findet jedes Jahr ein kleines Fest zwischen unseren drei Wehren mit Wettkämpfen, Siegerehrung, Pokal und anschließendem Grillabend statt.

In diesem Jahr haben wir uns dazu entschlossen, den Focus auf eine gemeinsame Feuerwehrübung zu legen.

Simuliert wurde ein sich ausbreitender Waldbrand. Geübt wurde dabei genau auf der Gemeindegrenze zwischen Ehndorf und Sarlhusen.

Neben der Wasserentnahme aus der Bünzau stand der Einsatz eines Waldbrandbekämpfungssatzes der Aukruger sowie des Hydroschildes der Ehndorfer Wehr im Mittelpunkt.

Ausrichter der Übung war in diesem Jahr die Wehr Sarlhusen. So ging es zur Nachbesprechung auch ins Gerätehaus nach Sarlhusen, wo bereits der vorgeheizte Grill auf die hungrigen Kameradinnen und Kameraden wartete.

Alles in allem kann man von einer gelungenen Übung sprechen. Alle sind auf ihre Kosten gekommen, haben Anregungen für den Ernstfall mitgenommen und hatten viel Spaß bei der Übung.

Ein besonderer Dank geht dabei an die Ausrichter aus Sarlhusen.

Vogelschießen in Ehndorf

Am 28.08.2021 stand wieder ein kleiner Schritt in Richtung “Normalität” auf dem Programm: Unter Corona-Bedingungen konnte das Kindervogelschießen in unserer Gemeinde durchgeführt werden.

Wie jedes Jahr hat die Feuerwehr auch diesmal bei der Ausrichtung geholfen.

Neben dem Aufbau der Straßenabsperrung sorgen wir jedes Jahr zusammen mit der Polizei für die Absicherung des Festumzuges.

Hier zeigte sich das Wetter von seiner besseren Seite: pünktlich zum Umzug verschwanden die Wolken und der Regen, so dass der Umzug wie geplant vom Mädchenmusikzug Neumünster begleitet werden konnte.

Einsatz 06/2021 am 19.08.2021 um 11:05 Uhr

Brennt Lkw-Zugmaschine

Heute wurden wir zusammen mit der FF Wasbek zu einem Einsatz im Industriegebiet Wasbek alarmiert. Hier brannte auf einem Firmengelände die Zugmaschine eines Lkw.

Bei unserem Eintreffen konnte schnell festgestellt werden, dass das Fahrzeug noch nicht im Vollbrand ist sondern sich das Feuer auf den Motorbereich beschränkt.

Die FF Wasbek ging unter Atemschutz vor und löschte den Brand.

Im weiteren Verlauf versuchte man an den Brandherd zu kommen, der unterhalb des Führerhauses lag, da von dort immer noch Rauch austrat.

Dieses gestaltete sich schwieriger als erwartet, da die Kippvorrichtung des Führerhauses beim Brand in Mitleidenschaft gezogen war.

Da das Feuer unter Kontrolle war, konnten wir aus dem Einsatz entlassen werden. Um die endgültige Abarbeitung kümmerte sich die FF Wasbek.

Kuriosum am Rande: Bei der Rückfahrt wurden wir von der Leitstelle per Funk kontaktiert. Es soll “Ausrüstung” auf der Straße liegen. Wir sammelten die “Ausrüstung” ein und kehrten noch einmal an den Einsatzort zurück.

Es handelte sich um eine Wasbeker Einsatzweste, die in der Eile wohl runtergefallen und am Ende auf der Straße gelandet war…

Dienstabend 03.08.2021

An unserem Augustdienstabend stand das Thema Löschwasserentnahmestellen sowie das Thema Kettensäge auf dem Ausbildungsplan.

In diesem Zusammenhang haben wir uns die Wasserentnahmestellen in Form von Bohrbrunnen innerhalb der Gemeinde angesehen, damit alle Kameradinnen und Kameraden im Einsatzfall wissen, wo sich die Entnahmestellen im Gemeindegebiet befinden. Auch wurden die Brunnen auf Funktionsfähigkeit getestet, so dass auch parallel noch Ausbildung an der Pumpe sowie den Strahlrohren möglich war.

Zusätzlich wurde überlegt, wie diese noch deutlicher sichtbar gemacht werden können. Hier wird in den nächsten Wochen in Extradiensten noch einmal eine deutlichere Markierung angebracht.

Da einige Entnahmestellen auf Knickrückseiten liegen, die bereits teilweise zugewachsen waren ergab sich auch die Möglichkeit noch einmal das Thema Kettensäge zu wiederholen. So wurden die Zugänge bei den betroffenen Stellen entsprechend freigelegt.

Zum Schluss ging es zum Gerätehaus. Innerhalb des Ortskerns ist die Wasserversorgung über das Hydrantenetz abgesichert. Allerdings gibt es gegenüber des Gemeindehauses einen alten Saugbrunnen. Dieser war über die Jahre versiegt und nicht mehr einsatzfähig. Aufgrund der Regenfälle der letzten Wochen wollten wir testen, ob er wieder Wasser führt. Leider mussten wir aber feststellen, dass zwar Wasser da ist. Aber dieses reicht nicht, um im Einsatz damit zu löschen.

Von daher bleibt der Bohrbrunnen eine Erinnerung an Zeiten ohne Hydrantennetz.

Einsatz 05/2021 am 30.07.2021 um 17:17 Uhr

Flächenbrand nahe Arpsdorf

Am Freitag den 30.07.2021 um kurz nach fünf wurden wir zu unserem fünften Einsatz in diesem Jahr gerufen.

Dieses mal wurden wir zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt zu einem Flächenbrand in der Gemeinde Arpsdorf alarmiert.

Auf einer abgeernteten Getreidefläche war Stroh in Brand geraten. Zusammen mit unseren Nachbarwehren konnte der Brand schnell gelöscht werden.

Für unseren Wehrführer ging es danach direkt weiter nach Rendsburg zur außerordentlichen Mitgliederversammlung. Hier standen die Verabschiedungen des langjährigen stellv. Kreisbrandmeisters Fritz Kruse und des langjährigen Kreisjugendwartes Thorsten Weber im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Einsatzübung “Angelteich”

Wasserförderung aus der Stör

Am Sonntag den 25. Juli 2021 haben wir uns mit 8 Kameraden und Kameradinnen zu einer Einsatzübung getroffen. Neben dem Ausbildungsziel “Wasserförderung aus einem Fließgewässer unter Berücksichtigung der Besonderheiten für einen abgesetzten Maschinisten an der PFPN” war ein weiteres Ziel der Übung die Belüftung des Ehndorfer Angelteiches durch Frischwasser.

Bereits auf der Anfahrt zeigte sich, dass das Gelände für unser nicht Geländefähiges Feuerwehrfahrzeug anspruchsvoll aber bewältigbar ist. Zügig hatten wir das Fahrzeug an der Stör abgestellt und der Gerätewart gab die Lage an die Mannschaft aus: Der nahe gelegene Islandzuchthof würde brennen und wir wären für die Einrichtung einer entsprechenden Wasserförderung eingeteilt. Das Fahrzeug würde nach dem Aufbau die Wasserförderungsstelle wieder verlassen, also sei insbesondere zu beachten, dass alles notwendige dem Fahrzeug entnommen würde.

Der eigentliche Aufbau der Tragkraftspritze war schnell erledigt. Der Schwimmkorb und vier A-Sauglängen wurden verwendet. Herausfordernd war einen geeigneten Anschlagpunkt für die Ventil- und vor allem die Halteleine zu identifizieren. Der zweite Abgang an der Pumpe wurde für eine Löscheinrichtung mit einem C-Schlauch und Holstrahlrohr aufgebaut. Außerdem füllten wir die Kübelspritze als weitere Sicherungseinrichtung. Der Abgasschlauch wurde erhöht angebracht, um die Brandgefahr im hohen Gras zu vermeiden.

Des Weiteren zu beachten waren Funk und Trinkwasser für den abgesetzten Maschinisten. Optimalerweise würde man die Pumpe auch dauerhaft mit zwei Kameraden besetzen.

Das geförderte Wasser haben wir einfach über einen Verteiler in den Angelteich gefördert. So hatte die Ausbildung auch noch einen positiven Nebeneffekt für die Fische.

Dankenswerterweise hat der “Chef der Feuerwehr”, sprich unser Bürgermeister Hauke Göttsch für die Übungsteilnehmer im Anschluss ein Grillen gesponsert, dass dann allerdings von heftigem Regen begleitet wurde. Zum Glück konnten wir uns unterstellen.

Leider hatte der Starkregen auch zur Folge, dass der Parkplatz des Angelteiches, auf den wir das Fahrzeug mittlerweile umgeparkt hatten, am Rande etwas weich geworden ist. Beim Losfahren saß dann leider das gute TSF-W auch fest. Zum Glück konnten wir schnell einen Kameraden erreichen, der uns mit Hilfe eines Treckers wieder auf die Fahrspur gezogen hat.

Dienstabend 06.07.2021

Auf dem Dienstabend im Juli verlegten wir zunächst zur Brücke über die Bünzau, denn an diesem Abend sollte eine Stationsausbildung mit drei Stationen stattfinden, wobei zwei davon eine Wasserförderung aus einem offenen Gewässer beinhaltet haben:

Station 1- Wasserförderung aus einem offenen, fließenden Gewässer mit der Feuerlöschkreiselpumpe: Die Feuerlöschkreiselpumpe (PFPN) wurde aus dem Fahrzeug genommen, die A-Saugschläuche, der Schwimmsaugkorb samt Halte- und Ventilleine und natürlich ein B-Schlauch für die Wasserförderung wurden an den Einsatzort verbracht. Am Ende des B-Schlauches haben wir zu Darstellungszwecken das Hydroschild angekuppelt. Schwerpunkt der Station war der Aufbau und Einsatz der PFPN sowie die Gefahren bei der Entnahme von Wasser aus fließendem Gewässer.

Station 2 – Wasserförderung mit der Tauchpumpe: Von der Brücke haben wir die Tauchpumpe herabgelassen. Zur Stromerzeugung diente uns das Stromerzeugeraggregat und am Ende des C-Schlauches haben wir eines unserer neuen Hohlstrahlrohre betrieben. Letzteres konnte selbstredend mit dem geringen Druck der Tauchpumpe nicht sinnvoll betrieben werden, was entsprechend eindrücklich demonstriert wurde. Schwerpunkt der Station war der Betrieb des Stromerzeugeraggregates und die Sicherung der Tauchpumpe durch entsprechendes Anschlagen mit der Feuerwehrleine.

Station 3 – Knoten und Stiche: Immer wieder ein notwendiges Thema, denn im Einsatz müssen die Knoten sitzen. Geübt wurden die Klassiker: Doppelter Achtknoten, Rettungsknoten, Mastwurf, doppelter Ankerknoten, Zimmermannstich, Schotenstich und Spierenstich. Wo sinnvoll jeweils in gelegt und gestochen und mit den passenden Anwendungsbeispielen und Verwendungszwecken sowie Tipps wie man die Knoten zweckmäßig, formschön und wieder lösbar erzeugt.

Dienstabend 01.06.2021

Nach mehr als einem halben Jahr war es gestern wieder so weit. Wir konnten endlich wieder Dienst machen.

Aufgrund der sinkenden Conrona-Zahlen war es möglich unseren ersten Dienst in diesem Jahr durchzuführen. Weiterhin natürlich unter Corona-Bedingungen. Aber wie die anwesenden Kameradinnen und Kameraden sagten: Hauptsache wieder Dienst.

Nach ein paar einführenden Worten ging es gleich ans Praktische.

Auf dem Plan stand im ersten Schritt: Vertraut machen mit den Neuerungen. Auch während der Corona-Zeit ist der ein oder andere technische Fortschritt nicht an uns vorbei gegangen. Daher galt es, die neuen Gerätschaften im Fahrzeug an ihren neuen Plätzen zu finden, zu inspizieren und natürlich auszuprobieren.

Neu bei uns im Einsatz sind Systemtrenner, Hydroschild und neue Hohlstrahlrohre, die die über 20 Jahre alten C-Strahlrohre mit Mannschutzbrause ersetzen. Nach einer kleinen Einweisung in die neuen Geräte wurde in kleinen Gruppen Fahrzeugkunde, Wasserentnahme aus Tank und abhängiger Wasserversorgung sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten mit den neuen Hohlstrahlrohren sowie dem Hydroschild vertieft.

Neu bei den Aktiven konnten wir gestern zudem erstmals Luca Beuck begrüßen. Er ist zum Jahreswechsel aus der Jugendfeuerwehr Padenstedt zu uns übergetreten. Leider konnte die Übernahme nicht im Rahmen der Jahreshautversammlung erfolgen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

Eines war am Ende des Abends klar: alle freuen sich auf den nächsten Dienst im Juli.

Einsatz 04/2021 am 11.05.2021 um 10:25 Uhr

brennt Wohnwagen

Im Bereich Prehnsfelde wurde ein in Brand geratener Wohnwagen gemeldet. Bereits wenige Minuten nach Alarmierung konnten wir mit 3 Kameraden und 2 Kameradinnen ausrücken. Am Einsatzort waren bereits die FF Wasbek und drei Fahrzeuge der BF Neumünster eingetroffen und auch schon aktiv. Trotz der Gefährdung durch zwei in Brandnähe befindliche Gasflaschen hatten die Nachbarwehren die Situation schnell unter Kontrolle. Zunächst rückte ein LF der BF sowie die zusätzlich hinzugekommene Drehleiter wieder ab. Danach sind wir in aller Ruhe zurück ins Feuerwehrgerätehaus gefahren.

Um 11:20 war auch die kurze Nachbesprechung für uns abgeschlossen.

Einsatz 03/2021 am 18.03.2021 um 11:58 Uhr

Brennt Trecker

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt wurden wir heute in die Nachbargemeinde Arpsdorf alarmiert. Gemeldet wurde ein brennender Trecker.

Bereits auf der Anfahrt konnten wir die Rauchsäule des brennenden Objektes von weitem erkennen.

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass ein Übergreifen der Flammen auf anliegende Gebäude und Kuhställe verhindert werden konnte. Zum endgültigen Löschen des Feuers wurde abschließend noch Schaummittel durch die im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträger eingesetzt.