Archiv des Autors: Haiko

Dienstabend März 2020

Der Dienstabend im März war geprägt von der praktischen Einweisung für die Nachtlandung des Rettungshubschraubers Christoph 42. Wie bei der Feuerwehr üblich kommt es in der Vorbereitung einer Landestelle darauf an schnell vor Ort zu sein, dann aber auch die entscheidende Ausleuchtung vorzunehmen um es dem Piloten so leicht wie möglich zu machen seinen Hubschrauber sicher zu landen. Die Wehrführung hat hierzu im Januar eine theoretische Einweisung bekommen. Das seinerzeit erworbene theoretische Wissen wurde heute zunächst weitergegeben und anschließend in die Praxis umgesetzt. Hierzu sind wir mit unserem Florian 31-41-07 auf den Sportplatz gefahren und haben diesen für eine Nachtlandung entsprechend ausgeleuchtet. Bei der Ausleuchtung kommt es besonders darauf an, dem Piloten eine Orientierung zu bieten und diesen nicht zu blenden. Für unsere Verhältnisse musste nur wenig Beleuchtung zum Einsatz gebracht werden. Auf den separaten Lichtmast konnten wir gänzlich verzichten.

Da der Ehndorfer Sportplatz über keine eigene Beleuchtung oder gar Flutlichtanlage verfügt, war der vorgenommene Aufbau keine Übungskünstlichkeit, sondern ein durchaus realistisches Szenario.

Nach dem Rückbau und der Rückverlegung zum Feuerwehrgerätehaus haben wir Aufräum- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt, diverse administrative Angelegenheiten geklärt und konnten uns zum Abschluss des Dienstabends eine Grillwurst gönnen.

123. Jahreshauptversammlung

Dieses Jahr wurde die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ehndorf ungewohnt erst im Februar und zwar am 07.02.2020 abgehalten. Nach der obligatorischen Begrüßung der Gäste wurde eine Schweigeminute für verstorbene Kameraden abgehalten. Erfreulicherweise hatten wir im Jahr 2019 keine Todesfälle in unseren Reihen zu beklagen. Wehrführer Björn Kähler resümierte seine Jahreszusammenfassung und das Protokoll wurde verlesen.

Der Kassenbericht wurde erstattet und der Vorstand ob der anstandslosen Prüfung der Kassenführung entlastet. Im Anschluss konnten wir den vorbereiteten Einnahme- und Ausgabenplan für die Kameradschaftskasse 2020 beschließen.

Stellvertretend für unsere Gäste aus Arpsdorf und Wasbek bedankte sich Wehrführer Oliver Neumann von der FF Wasbek für die Zusammenarbeit der Wehren. Über ein viertel aller Wasbeker Einsätze würden unter Beteiligung der Ehndorfer Kameraden stattfinden, dass wir bereit stehen um zu unterstützen gäbe ihm eine wichtige Sicherheit um auch herausfordernde Lagen souverän leiten und sichern zu können.

Unser Trend neue Nachwuchskräfte zu gewinnen konnte 2019 fortgesetzt werden, so dass auch in diesem Jahr eine neue Kameradin und zwei neue Kameraden aufgenommen werden konnten.

Es wurde der Atemschutzgerätewart erneut in sein Amt gewählt und eine neue Kassenprüferin wurde bestimmt.

Die Kameraden Daniel Weddern und Hubert Weiß wurden mit mit der Bandschnalle für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Herzlichen Glückwunsch!

Als nächstes wurden Beförderungen ausgesprochen: Die Gemeinde Ehndorf hat in ihrer Feuerwehr eine Kameradin und einen Kameraden zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. Hauptfeuerwehrmann befördert. Vier Kameraden und eine Kameradin wurden zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Und eine Kameradin und drei Kameraden wurden zu Feuerwehrleuten befördert. Herzlichen Glückwunsch!

Da in diesem Jahr einige Fest-Aktivitäten anstehen, wurde ein neuer Festausschuss einberufen. Der Festausschuss wird in diesem Jahr das Frühjahrsfest, das Osterfeuer, das Grillen mit der Nachbarwehr aus Arpsdorf sowie das Dreiländertreffen organisieren.

Unter „Verschiedenes“ wurden zunächst weitere Aufgaben wie Kleiderwart, Sicherheitsbeauftragter und Pressewart festgelegt. Im Anschluss wurde dann die bisherige Öffentlichkeitsarbeit wie diese Homepage und die Facebook-Fanseite der Freiwilligen Feuerwehr Ehndorf vorgestellt. Besonders die Ehrenmitglieder schienen beeindruckt.

Nachdem die Sitzung geschlossen wurde gab es noch Schnittchen für alle Mitglieder der Feuerwehr, so dass eine gelungene Jahreshauptversammlung einen kameradschaftlichen Ausklang nehmen konnte.

Auf ein sicheres und gesundes Jahr 2020!

Jährliche Wiederholungsübung der Atemschutzgeräteträger

Am 06.02.2020 hat die erste Hälfte unserer 8 aktiven Atemschutzgeräteträger /-innen erfolgreich an der jährlichen Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger teilgenommen und so erneut nachgewiesen, dass sie das Atemschutzgerät beherrschen und nach körperlicher Belastung die vernebelte Orientierungsstrecke überwinden können. Als Belastungsgeräte standen wieder das Laufband, der Arm-Ergometer und die berühmte Endlosleiter bereit. Die Orientierungsstrecke, die auch gerne „der Tunnel“ oder „die Bahn“ genannt wird, wird grundsätzlich in Trupps absolviert, bei dieser Übung stellte Ehndorf 2 Trupps: einen mit 2 Kameraden und ein gemischtes Doppel. Die Strecke ist so gestaltet, dass es üblicherweise auf Koordination und Absprache im Trupp ankommt. Teamwork geht insbesondere unter Atemschutz über alles.

Dieses Jahr konnten wir die Belastungsübung erstmals mit der neuen Schutzkleidung und den neuen Helmen inklusive Helmleuchte absolvieren. Der Tragekomfort der deutlich sichereren Kleidung ist sehr hoch. Den Helm spürt man kaum noch. Wenn auch das Rutschen durch das lange Röhrenhinderniss auf der Orientierungsstrecke nicht mehr so einfach ist wie zuvor, im realen Einsatz wird die Gummierung der Knie und Ellenbogen eher von Vorteil sein.

Fun-Fact am Rande: Wenn unsere Kameraden der Rendsburger Feuerwehr keinen echten Einsatz im Rendsburger Tunnel gehabt hätten, wären wir noch schneller durch „den Tunnel“ gewesen.

Dienstabend Februar 2020

Gerätewagen Sanität (GW San)

Der Dienstabend im Februar (04.02.20) wurde gemeinsam mit dem Malteser Katastrophenschutz der Stadt Neumünster in Form einer Stationsausbildung durchgeführt. Im theoretischen Teil wurde insbesondere auf die Rolle der Feuerwehr für die Sanitätsgruppe eingegangen und darauf, wie wir Feuerwehrleute die Sanitätsgruppe unterstützen können. Dies beginnt bei dem Aufbau des Zeltes über das Heranbringen von Patienten bis zur Unterstützung von einfacheren Fällen. Schwerpunkt der Sanitätsgruppe ist das Vorbereiten der Patienten auf einen Transport zur weiteren Versorgung.

Außerdem wurde die Beladung des Gerätewagens praktisch vorgestellt, so dass wir einen guten Überblick darüber bekommen konnten, was die Sanitätsgruppe mit diesem Fahrzeug leisten kann. Insbesondere die Modularität der Ausrüstung wurde hervorgehoben. So können zum Beispiel die Zelte von mehreren GW San direkt miteinander verbunden werden. Außerdem ist jedes dieser vom Bund gestellten Fahrzeuge identisch bestückt, so dass geschulte Kameraden in jedem GW San die gleiche Ausrüstung am gleichen Ort finden.

In einer dritten Station wurde die Technik des Fahrzeuges, das Stromerzeugeragregat, die dieselbetriebene Zeltheizung und das aufblasbare Zelt erläutert. Das Fahrzeug selbst ist vergleichbar mit unserem eigenen TSF-W, hat allerdings das größere Fahrgestell und eine zulässige Gesamtmasse von 10t, so dass der Fahrer auf jeden Fall den Führerschein Klasse C benötigt.

Zum Abschluss wurde zur Übung das aufblasbare Zelt aufgestellt und anschließend selbstredend wieder fachgerecht abgebaut und verladen.


Herzlichen Dank an die Kameraden und die Kameradin vom Malteser Katastrophenschutz der Stadt Neumünster für diese eindrucksvolle Einführung in ihren Aufgabenbereich und ihre Geräte auf dem GW San.

Herbstabschlussübung

Übung: Feuer im Heulager Gut Lebenau

Um 18:51 ertönten Sirenen und Melder: Feuer auf Gut Lebenau, Feldscheune brennt. Die FF Ehndorf erreichte das in ihrem Gemeindegebiet liegende Objekt als erstes und brachte zügig Wasser an die Spritzen. Der darauffolgende Aufbau einer dauerhaften Wasserversorgung gestaltete sich schwierig, da ein Unterflurhydrant beschädigt war und ein Feldbrunnen mit dem eingeteilten Feuerwehrfahrzeug nicht erreichbar war. Eine Wasserversorgung aus dem Löschteich wurde dann schließlich befohlen.

Ein durchaus herausforderndes Objekt für die gegebene Lage, an dem gut gezeigt werden konnte wo in so einer Lage die Herausforderungen liegen. Das Eintreffen und Koordinieren der Kräfte verlief ausgesprochen gut, Beleuchtungsmittel konnten teilweise sehr zügig zum Einsatz gebracht werden und trotz der Enge im Raum wurde stets die Sicherheit der Kameraden beachtet.

Der defekte Hydrant (Leben in der Lage: das war nicht geplant) wird instand gesetzt.

Im Anschluss an die Nachbesprechung im Gemeindehaus Ehndorf wurde sich bei einer Bockwurst gestärkt und über die gemachten Erfahrungen ausgetauscht.

Einsatz 08/2019 am 18.11.2019 10:30 Uhr

Technische Hilfe: Türöffnung

Im Zusammenhang mit einer Person hinter einer verschlossenen Tür wurden wir zur Türöffnung in Ehndorf hinzugerufen. Bei Eintreffen war die Tür bereits vom Rettungsdienst geöffnet worden und der Einsatz war sehr schnell wieder beendet. Die Kameraden der FF Wasbek leisteten im Nachgang noch Tragehilfe.

Brand eines Nebengebäudes in Ehndorf

Das betroffene Nebengebäude wurde zum Teil als Offenstall zum Teil als Richterturm genutzt.

Kurz nach 22 Uhr am Samstag den 22. Dezember 2018 wurde die Ehndorfer FF alarmiert um zur Brandbekämpfung in den Heischredder auszurücken. Starker Rauch war aus dem Schiedsrichterturm mit angeschlossenem Offenstall zu beobachten. Schnell war eine erste Wasserversorgung aufgebaut und Atemschutzgeräteträger gingen zur Brandbekämpfung vor. Da der Brandherd in der Zwischenwand vermutet wurde, wurde zunächst mit Halligan-Tool und später mit einer Kettensäge die Wand geöffnet. Am Ende war vermutlich eine fehlerhafte Elektroinstallation oder ein fehlerhaftes Wasserwerk zur Versorgung der IslandpferdeAuslöser für den Schwelbrand, der gegen zehn vor elf als gelöscht betrachtet werden konnte. Um halb eins war der Einsatz im Feuerwehrgerätehaus final abgeschlossen und alles Gerät wieder voll einsatzklar.

Der Einsatz wurde durch die Wasbeker Kameraden sowie Rettungskräfte aus Neumünster unterstützt.

Scheunenbrand in Ehndorf

 

Kurz nach Mitternacht am 11. August 2018 wurde der Brand einer Feldscheune im Ehndorfer Hochmoor gemeldet. Die Nachbarwehren aus Arpsdorf, Padenstedt und Wasbek kamen hinzu. Ebenfalls wurde vom THW Unterstützung durch zwei Radlader bereitgestellt, welche die brennenden Ballen in die Breite verteilten. Die Löscharbeiten dauerten bis Samstag Mittag an. Am Sonntag musste noch einmal geringfügig nachgelöscht werden.

Flächenbrand in Wasbek

Am Dienstag den 17. Juli wurde unsere Wehr zu einem Flächenbrand nach Wasbek gerufen.

4 Kameraden rückten aus und kamen als erstes zu einer der beiden Brandstellen. Wie sich herausstellte gab es zwei Brände in relativer Nähe, die Wasbeker hatten eine andere Anfahrt genommen und waren bereits bei „ihrem“ Brand.

Glücklicherweise konnte der Knickbrand mit Hilfe des Schnellangriffs direkt eingedämmt werden, so dass die Brandstelle zur Nachlöschung an die Wasbeker Kameraden übergeben werden konnte.