Dienstabend 06.07.2021

Auf dem Dienstabend im Juli verlegten wir zunächst zur Brücke über die Bünzau, denn an diesem Abend sollte eine Stationsausbildung mit drei Stationen stattfinden, wobei zwei davon eine Wasserförderung aus einem offenen Gewässer beinhaltet haben:

Station 1- Wasserförderung aus einem offenen, fließenden Gewässer mit der Feuerlöschkreiselpumpe: Die Feuerlöschkreiselpumpe (PFPN) wurde aus dem Fahrzeug genommen, die A-Saugschläuche, der Schwimmsaugkorb samt Halte- und Ventilleine und natürlich ein B-Schlauch für die Wasserförderung wurden an den Einsatzort verbracht. Am Ende des B-Schlauches haben wir zu Darstellungszwecken das Hydroschild angekuppelt. Schwerpunkt der Station war der Aufbau und Einsatz der PFPN sowie die Gefahren bei der Entnahme von Wasser aus fließendem Gewässer.

Station 2 – Wasserförderung mit der Tauchpumpe: Von der Brücke haben wir die Tauchpumpe herabgelassen. Zur Stromerzeugung diente uns das Stromerzeugeraggregat und am Ende des C-Schlauches haben wir eines unserer neuen Hohlstrahlrohre betrieben. Letzteres konnte selbstredend mit dem geringen Druck der Tauchpumpe nicht sinnvoll betrieben werden, was entsprechend eindrücklich demonstriert wurde. Schwerpunkt der Station war der Betrieb des Stromerzeugeraggregates und die Sicherung der Tauchpumpe durch entsprechendes Anschlagen mit der Feuerwehrleine.

Station 3 – Knoten und Stiche: Immer wieder ein notwendiges Thema, denn im Einsatz müssen die Knoten sitzen. Geübt wurden die Klassiker: Doppelter Achtknoten, Rettungsknoten, Mastwurf, doppelter Ankerknoten, Zimmermannstich, Schotenstich und Spierenstich. Wo sinnvoll jeweils in gelegt und gestochen und mit den passenden Anwendungsbeispielen und Verwendungszwecken sowie Tipps wie man die Knoten zweckmäßig, formschön und wieder lösbar erzeugt.

Dienstabend 01.06.2021

Nach mehr als einem halben Jahr war es gestern wieder so weit. Wir konnten endlich wieder Dienst machen.

Aufgrund der sinkenden Conrona-Zahlen war es möglich unseren ersten Dienst in diesem Jahr durchzuführen. Weiterhin natürlich unter Corona-Bedingungen. Aber wie die anwesenden Kameradinnen und Kameraden sagten: Hauptsache wieder Dienst.

Nach ein paar einführenden Worten ging es gleich ans Praktische.

Auf dem Plan stand im ersten Schritt: Vertraut machen mit den Neuerungen. Auch während der Corona-Zeit ist der ein oder andere technische Fortschritt nicht an uns vorbei gegangen. Daher galt es, die neuen Gerätschaften im Fahrzeug an ihren neuen Plätzen zu finden, zu inspizieren und natürlich auszuprobieren.

Neu bei uns im Einsatz sind Systemtrenner, Hydroschild und neue Hohlstrahlrohre, die die über 20 Jahre alten C-Strahlrohre mit Mannschutzbrause ersetzen. Nach einer kleinen Einweisung in die neuen Geräte wurde in kleinen Gruppen Fahrzeugkunde, Wasserentnahme aus Tank und abhängiger Wasserversorgung sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten mit den neuen Hohlstrahlrohren sowie dem Hydroschild vertieft.

Neu bei den Aktiven konnten wir gestern zudem erstmals Luca Beuck begrüßen. Er ist zum Jahreswechsel aus der Jugendfeuerwehr Padenstedt zu uns übergetreten. Leider konnte die Übernahme nicht im Rahmen der Jahreshautversammlung erfolgen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

Eines war am Ende des Abends klar: alle freuen sich auf den nächsten Dienst im Juli.

Einsatz 04/2021 am 11.05. um 10:25 Uhr

brennt Wohnwagen

Im Bereich Prehnsfelde wurde ein in Brand geratener Wohnwagen gemeldet. Bereits wenige Minuten nach Alarmierung konnten wir mit 3 Kameraden und 2 Kameradinnen ausrücken. Am Einsatzort waren bereits die FF Wasbek und drei Fahrzeuge der BF Neumünster eingetroffen und auch schon aktiv. Trotz der Gefährdung durch zwei in Brandnähe befindliche Gasflaschen hatten die Nachbarwehren die Situation schnell unter Kontrolle. Zunächst rückte ein LF der BF sowie die zusätzlich hinzugekommene Drehleiter wieder ab. Danach sind wir in aller Ruhe zurück ins Feuerwehrgerätehaus gefahren.

Um 11:20 war auch die kurze Nachbesprechung für uns abgeschlossen.

Einsatz 03/2021 am 18.03.2021 um 11:58 Uhr

Brennt Trecker

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt wurden wir heute in die Nachbargemeinde Arpsdorf alarmiert. Gemeldet wurde ein brennender Trecker.

Bereits auf der Anfahrt konnten wir die Rauchsäule des brennenden Objektes von weitem erkennen.

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass ein Übergreifen der Flammen auf anliegende Gebäude und Kuhställe verhindert werden konnte. Zum endgültigen Löschen des Feuers wurde abschließend noch Schaummittel durch die im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträger eingesetzt.

Einsatz 02/2021 am 27.02.2021 um 13:58 Uhr

Starke Rauchentwicklung

Nur einen Tag nach unserem letzten Einsatz wurden wir erneut alarmiert. Dieses Mal wurde eine strake Rauchentwicklung in der Nähe eines Kartoffelhofes in Ehndorf gemeldet.

Auf der Anfahrt in Richtung des Hofes konnten wir allerdings kein Feuer erkennen und auch die Kameraden aus Wasbek konnten bei Ihrer Anfahrt aus anderer Richtung nichts feststellen. Lediglich auf dem Anfahrtsweg der Wasbeker konnte ein kleines beaufsichtigtes Gartenfeuer erkannt werden, welches allerdings keinen Einsatz der Feuerwehr erforderte.

Somit konnte der Einsatz schnell beendet werden.

Einsatz 01/2021 am 26.02.2021 um 14:20 Uhr

Rauchentwicklung

Zusammen mit der Wehr Wasbek wurden wir zu einem Brand in der Gemeinde Wasbek alarmiert.

Gerade als wir ausrücken wollten kam über Funk die Rückmeldung, dass es sich um ein angemeldetes Buschfeuer handelte. Somit mussten wir nicht mehr ausrücken und der Einsatz war schnell beendet.

Jahresrückblick 2020

Im Jahr 2020 war alles etwas anders.

Durch die Pandemie sind wir bereits das ganze Jahr seit März in unserem Tun eingeschränkt. Das betrifft nicht nur das normale Leben sondern auch unsere Feuerwehr.

Nichtsdestotrotz sind wir in diesem Jahr nicht untätig gewesen.

Bereits im Januar nahmen die Führungskräfte an einer Einweisung zum Umgang mit Landungen von Rettungshubschraubern teil. Dieses haben wir im Märzdienst gleich einmal geprobt und in die Tat umgesetzt.

Den Dienstabend im Februar hatten wir bereits längerfristig geplant und haben dort eine Einweisung in den Gerätewagen Sanität des Katastrophenschutzes erhalten.

Danach folgte unsere Jahreshauptversammlung Anfang Februar.

Auch ein Teil unserer Atemschutzgeräteträger konnte im Februar noch den jährlichen Bahndurchgang machen, ehe Ende Februar die Amtsausbildung für Truppmann und Truppführer startete.

Danach folgte der erste Lockdown inkl. des Abbruchs der Amtsausbildung sowie die Absage sämtlicher Feuerwehrtermine.

Nachdem im Sommer dann erste Lockerungen in Kraft getreten sind, haben auch wir im September den Dienst unter Corona-Bedingungen wieder aufgenommen. In dieser Zeit führten wir zwei Dienstabende durch und nahmen an der Funkübung in Padenstedt teil.

Bereits im August konnten zwei Kameraden erfolgreich den Maschinistenlehrgang auf Kreisebene absolvieren.

Seit Ende Oktober stand fest, dass die Pandemiemaßnahmen wieder verschärft werden müssen. In diesem Zusammenhang wurden auch alle dienstlichen Veranstaltungen im Bereich der Feherwehren abgesagt.

Was uneingeschränkt zur Verfügung stand, war unsere Einsatzbereitschaft. Wir haben im Jahr 2020 elf Einsätze abgearbeitet.

Angefangen bereits am 04.01. mit einem Fehlalarm.

Im Februar folgten drei Einsätze: 09.02. und 11.02. Wetterschäden, 11.02. Großbrand Wasbek Mehrfamilienhaus.

Nächster Einsatz am 09.04. Brennende Reifen.

Im Mai dann wieder drei Einsätze: 02.05. Gasflasche auf Straße, 05.05. Großbrand Wasbek Scheune, 29.05. TH Mensch in Not.

Am 10.07. leisteten wir Tragehilfe für den Rettungsdienst.

05.12. in Arpsdorf: Großbrand Hofgebäude. Hier waren wir fast 10 Stunden im Einsatz.

Den letzten Einsatz hatten wir am 30.12. in Form einer Ölspur.    

Den ganzen Pandemie-Maßnahmen sind leider viele Veranstaltungen zum Opfer gefallen, die für uns zum festen Terminplan gehören: Aktion Saubere Feldmark, Osterfeuer, Feuerwehrtag, Vogelschießen, Sommerfest, Grenzfest mit den Wehren Bargfeld und Sarlhusen, Grillen mit der FF Arpsdorf, Kaffee der Ehrenmitglieder, Laternenumzug, Aktion Sauberes Dorf, Weihnachtsfeier. Auch wollten wir den Kameradschaftsabend wiederbeleben, was der Pandemie zum Opfer fiel.

Nach jetzigem Stand wird uns die Pandemie noch lange Zeit beschäftigen. Auch unsere Jahreshauptversammlung 2021 wird nicht wie gewohnt stattfinden können.

Aktuell gibt es eine Empfehlung, das Jahreshauptversammlungen nur durchgeführt werden sollten, wenn sie unbedingt nötig sind. Selbst die Wahlen von Wehrführern können per Briefwahl durchgeführt werden. Ansonsten gilt: „Auf Präsenzversammlungen sollte möglichst verzichtet werden.“

Längerfristige Planungen sind aufgrund der sich ständig ändernden Bedingungen kaum möglich.

Wir wünschen uns für 2021, dass wir wieder etwas mehr „Normalität“ erreichen, so dass wir uns alle in diesem Jahr auf Diensten, Versammlungen und Festen wiedersehen können. Wie sind uns sicher, dass wir dann auch einiges nachholen werden, was im Jahr 2020 auf der Strecke geblieben ist.

Bleibt gesund.

Einsatz 11/2020 am 30.12.2020 um 15:02 Uhr

Ölspur

Am gestrigen Nachmittag erreichte uns eine telefonische Meldung über eine Ölspur innerhalb des Dorfes. Gemeldet wurde eine Ölspur in den Straßen Grüner Weg, Dorfstr., Hinter dem Aalbek.
Nach Kontrolle konnte festgestellt werden, dass sich in der Ringstraße, Ecke Heischredder eine ca. 25 Meter lange Öl- bzw. Dieselspur befand.
In den anderen Straßen konnte lediglich ein punktueller Austritt von einzelnen Tropfen festgestellt werden. Der Austritt fand wohl bereits in der Nacht / am Morgen statt, so dass sich aufgrund des anhaltenden Regens im Rinnstein ein leicht flimmernder Ölschein gebildet hatte.
Der größere Austritt in der Ringstraße war von diversen Fahrzeugen durchfahren und somit weiter verteilt worden. Die Austrittsstelle wurde großflächig mit Ölbindemittel abgestreut.

Einsatz 10/2020 am 05.12.2020 um 12:10

“FEU G” in Arpsdorf

Kurz nachdem der Digitale Melde-Empfänger seinen üblichen Samstags 12:00 Probealarm bekommen hatte, rührte sich der Melder erneut: “V:Einsatzalarm! FEU G – Info: Haus im Vollbrand”. Zügig rückten wir mit dem voll besetzten TSF-W aus.

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf, Padenstedt, Wasbek, der Berufsfeuerwehr Neumünster, der TEL des Kreise sowie später dem THW wurden wir zu einem Großbrand alarmiert.

Auf der Anfahrt im Außengebiet von Arpsdorf, sahen wir schon von Weitem eine beeindruckende Rauchsäule. Betroffen war ein einzeln gelegener Resthof mit einem Nebengebäude in U-Form.

Die größte Herausforderung vor Ort war vorerst die Wasserversorgung. Ohne abzusitzen wurden wir daher direkt zum Aufbau einer Wasserversorgung aus dem “nahen” Bek eingeteilt. “Nahe” bedeutete in diesem Fall ca. 1km Wegstrecke. Die Strecke wurde im ganzen unter Einsatz von 3 Feuerlöschkreiselpumpen (PFPN) überwunden, um auf dieser Strecke das Wasser nach vorne zu bringen. Die FF Ehndorf baute die Wasserentnahmestelle auf und verlegte die ersten Schläuche bis zur nächsten PFPN.

Kaum war dies erledigt, wurde gemeldet, das weitere Atemschutzgeräteträger direkt an der Brandstelle benötigt würden. Somit verlegten 4 KameradInnen mit Atemschutzgerät zum Brandort. Dort angekommen wirkte der Brand beinahe kontrolliert und es kam leichte Hoffnung auf, das das Wohnhaus gerettet werden könne. Ein Ehndorfer Trupp löste im Innenhof die Kameraden am Schaumrohr ab. Der andere Ehndorfer Trupp griff von der Rückseite mit einem Mehrzweckstrahlrohr an. Für die Kameraden im Innenhof war das wichtigste Ziel eine Ausbreitung des Feuers auf das Nebengebäude zu verhindern und Glutnester im Verbindungsgebäude in Schach zu halten. Der Trupp auf der Rückseite kühlte primär einen Tank mit zunächst noch unbekanntem Inhalt, welches sich später als Wassertank herausstellen sollte, und bekämpfte ebenfalls Glutnester im Zwischengebäude mit weit reichendem Wasserstrahl.

Zu diesem Zeitpunkt versuchten weitere Trupps das Feuer im Innenangriff unter Kontrolle zu bringen. Kurz darauf mussten die Trupps im Innenangriff den Rückzug antreten, da die Rauchentwicklung stark zugenommen hatte und sich das Feuer schnell im Obergeschoss ausbreitete. Es kam der Befehl zum Rückzug. Kurz nachdem alle Kameraden im Innenangriff das Gebäude verlassen hatten, kam es zur Durchzündung im Wohngebäude und das Wohnhaus stand danach im Vollbrand.

Zu diesem Zeitpunkt blieb nur noch der Schutz des Nebengebäudes und das Eindämmen des Feuers übrig. Mit Hilfe eines Baggers wurden uns Öffnungen geschaffen, mit denen die Bekämpfung von Glutnestern insbesondere im Dachstuhl möglich wurden. Das Nebengebäude mit mehreren untergestellten Fahrzeugen konnte gehalten werden.

Um ca. 18:30 versammelte sich die FF Ehndorf mit allen vor Ort befindlichen 17 Kameraden und Kameradinnen am Fahrzeug, da keine zusätzlichen Kräfte mehr am Brandort benötig wurden. Allerdings stellte die FF Ehndorf die wichtige zusätzliche Wasserversorgung dar und somit wurde eine Staffel zum Betrieb der Wasserentnahmestelle eingeteilt, alle anderen rückten ab. Um 20:30 übernahmen vier Kameraden die mittlerweile nicht mehr akut benötigte Wasserentnahmestelle so dass im Zweifel wieder schnell zusätzliches Wasser am Brand wäre. Um 22:30 konnten wir mit dem Rückbau beginnen. Um 23:20 war der Einsatz am Feuerwehrgerätehaus abgeschlossen.

Dienstabend Oktober 2020

Übungsdienstabende wieder gestartet

Nachdem wir am 1. September wieder den regulären Übungsbetrieb aufgenommen haben, haben wir auch am 6. Oktober wieder einen Dienstabend als Übungsabend durchgeführt. Noch immer steht alles unter dem Einfluss der Pandemie (wir befinden uns derzeit in der sogenannten Stufe 3). Daher tragen wir selbstredend Mund-Nase-Bedeckung (“Altagsmasken”) halten nach Möglichkeit Abstand und tragen die Handschuhe nun dauerhaft, um uns die andernfalls anfallende Desinfektion zumindest teilweise zu ersparen. Auch findet zu unser aller Bedauern kein kameradschaftlicher Ausklang statt. Das wichtigste wird kurz vorgetragen und dann gehen die Kameraden ihrer Wege. Dennoch hatten wir bei der Ausbildung am Lichtmast, den Beleuchtungsfähigkeiten am Fahrzeug und an der PFPN im Schnellangriff unseren Spaß und konnten uns gegenseitig den einen oder anderen Kniff weitergeben. So konnten vor allem die jüngeren Kameraden einen weiteren Schritt in Richtung Routine gehen.