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Dienstabend 01.06.2021

Nach mehr als einem halben Jahr war es gestern wieder so weit. Wir konnten endlich wieder Dienst machen.

Aufgrund der sinkenden Conrona-Zahlen war es möglich unseren ersten Dienst in diesem Jahr durchzuführen. Weiterhin natürlich unter Corona-Bedingungen. Aber wie die anwesenden Kameradinnen und Kameraden sagten: Hauptsache wieder Dienst.

Nach ein paar einführenden Worten ging es gleich ans Praktische.

Auf dem Plan stand im ersten Schritt: Vertraut machen mit den Neuerungen. Auch während der Corona-Zeit ist der ein oder andere technische Fortschritt nicht an uns vorbei gegangen. Daher galt es, die neuen Gerätschaften im Fahrzeug an ihren neuen Plätzen zu finden, zu inspizieren und natürlich auszuprobieren.

Neu bei uns im Einsatz sind Systemtrenner, Hydroschild und neue Hohlstrahlrohre, die die über 20 Jahre alten C-Strahlrohre mit Mannschutzbrause ersetzen. Nach einer kleinen Einweisung in die neuen Geräte wurde in kleinen Gruppen Fahrzeugkunde, Wasserentnahme aus Tank und abhängiger Wasserversorgung sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten mit den neuen Hohlstrahlrohren sowie dem Hydroschild vertieft.

Neu bei den Aktiven konnten wir gestern zudem erstmals Luca Beuck begrüßen. Er ist zum Jahreswechsel aus der Jugendfeuerwehr Padenstedt zu uns übergetreten. Leider konnte die Übernahme nicht im Rahmen der Jahreshautversammlung erfolgen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben…

Eines war am Ende des Abends klar: alle freuen sich auf den nächsten Dienst im Juli.

Einsatz 03/2021 am 18.03.2021 um 11:58 Uhr

Brennt Trecker

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt wurden wir heute in die Nachbargemeinde Arpsdorf alarmiert. Gemeldet wurde ein brennender Trecker.

Bereits auf der Anfahrt konnten wir die Rauchsäule des brennenden Objektes von weitem erkennen.

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf und Padenstedt konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass ein Übergreifen der Flammen auf anliegende Gebäude und Kuhställe verhindert werden konnte. Zum endgültigen Löschen des Feuers wurde abschließend noch Schaummittel durch die im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträger eingesetzt.

Ausbildung zum Maschinisten

In der zweiten Augustwoche 2020 wurden zwei unserer Kameraden in Rendsburg erfolgreich zum Maschinisten ausgebildet. Eindeutiger Schwerpunkt der Ausbildung war selbstredend die Bedienung der verschiedenen Feuerlöschkreiselpumpen. Aber auch Wartung, Pflege und Bedienung der anderen Aggregate auf dem Fahrzeug und die Feuerwehrfahrzeuge selbst waren Teil der Ausbildung. Am Samstag wurde die Ausbildung mit der traditionellen Abschlussübung abgeschlossen, bei der es darum ging einen Wasserwerfer mit mindestens 3000 Liter Wasser pro Minute bei mindestens 3 bar zu betreiben.

Einsatz 07/2020 am 05.05.2020 um 12:12

Schuppenbrand in Wasbek

Eine solitäre Doppelgarage im Dorfkern von Wasbek war in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Ehndorf wird gemäß Alarm- und Ausrückeordnung bei Einsätzen in Wasbek ab einer bestimmten Größe immer als zweite Wehr mitalarmiert. Die Wehr Ehndorf traf diesmal fast zeitgleich mit der Wehr aus Wasbek an der Einsatzstelle ein. Nachalarmiert wurde die Feuerwehr aus Padenstedt. Unsere Aufgabe bestand zunächst darin, die Wasserversorgung an der Einsatzstelle herzustellen. Zusätzlich wurden von uns Straßensperrungen durchgeführt, so dass keine Gefahr für Passanten und die Einsatzkräfte mehr bestand. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde der Löschangriff unter Atemschutz begonnen.

Auch drei unserer 9 Ehndorfer Kameraden und Kameradinnen vor Ort sind “unter PA”, also vor Atemgiften geschützt, durch Pressluftatemschutzgerät gegen die Flammen vorgegangen. Um eine effektive Brandbekämpfung zu erreichen musste zusätzlich mit Schaum gearbeitet werden. Ebenfalls sehr hilfreich war, dass durch einen hilfsbereiten Landwirt mit Hilfe seines Frontladers Hindernisse entfernt werden konnten.

Die Garage selbst konnte nicht gerettet werden, zum Glück konnte aber weiterer Schaden an angrenzenden Gebäuden oder gar Menschen verhindert werden.

Einsatz 04/2020 am 11.02.2020 10:20 Uhr

Kurz nachdem wir den Einsatz im Industriegebiet Wasbek abgearbeitet hatten und wieder einsatzbereit waren, erhielten wir die Nachricht von einem abgebrochenen Ast auf der Strecke zwischen Ehndorf und Sarlhusen.

Hier war ein größerer Ast eines Baumes abgebrochen und drohte auf die Straße zu fallen.

Also machten sich vier Kameradinnen und Kameraden auf zur Einsatzstelle im Hochmoor. Unter Zuhilfenahme eines Treckers und einer Arbeitsbühne wurde der Ast abgesägt und von der Straße entfernt.

Nach knapp einer Stunde war auch dieser Einsatz für uns erledigt.

Einsatz 03/2020 am 11.02.2020 07:13 Uhr

Nicht etwa die Ausläufer des Sturms Sabine bescherten uns am Dienstag den nächsten Einsatz in diesem Jahr. Vielmehr wurden wir in das Industriegebiet nach Wasbek zu einem Wohnungsbrand alarmiert.

Bei Eintreffen konnte eine Rauchentwicklung und offenes Feuer aus dem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses festgestellt werden.

Zusammen mit der Feuerwehr Wasbek begannen wir mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung sowie den ersten Löscharbeiten.

Zusätzlich wurden ebenfalls die Wehren Arpsdorf, Padenstedt sowie die Drehleiter aus Hohenwestedt alarmiert.

Nachdem unter schwerem Atemschutz festgestellt wurde, dass im Innenangriff das Feuer nicht vollends gelöscht werden konnte, wurden die Löscharbeiten von der Drehleiter aus fortgesetzt.

Insgesamt waren ca. 70 Einsatzkräfte vor Ort. Davon 11 aus Ehndorf.

Der Einsatz war für uns um 10:15 Uhr beendet.

Dienstabend Februar 2020

Gerätewagen Sanität (GW San)

Der Dienstabend im Februar (04.02.20) wurde gemeinsam mit dem Malteser Katastrophenschutz der Stadt Neumünster in Form einer Stationsausbildung durchgeführt. Im theoretischen Teil wurde insbesondere auf die Rolle der Feuerwehr für die Sanitätsgruppe eingegangen und darauf, wie wir Feuerwehrleute die Sanitätsgruppe unterstützen können. Dies beginnt bei dem Aufbau des Zeltes über das Heranbringen von Patienten bis zur Unterstützung von einfacheren Fällen. Schwerpunkt der Sanitätsgruppe ist das Vorbereiten der Patienten auf einen Transport zur weiteren Versorgung.

Außerdem wurde die Beladung des Gerätewagens praktisch vorgestellt, so dass wir einen guten Überblick darüber bekommen konnten, was die Sanitätsgruppe mit diesem Fahrzeug leisten kann. Insbesondere die Modularität der Ausrüstung wurde hervorgehoben. So können zum Beispiel die Zelte von mehreren GW San direkt miteinander verbunden werden. Außerdem ist jedes dieser vom Bund gestellten Fahrzeuge identisch bestückt, so dass geschulte Kameraden in jedem GW San die gleiche Ausrüstung am gleichen Ort finden.

In einer dritten Station wurde die Technik des Fahrzeuges, das Stromerzeugeragregat, die dieselbetriebene Zeltheizung und das aufblasbare Zelt erläutert. Das Fahrzeug selbst ist vergleichbar mit unserem eigenen TSF-W, hat allerdings das größere Fahrgestell und eine zulässige Gesamtmasse von 10t, so dass der Fahrer auf jeden Fall den Führerschein Klasse C benötigt.

Zum Abschluss wurde zur Übung das aufblasbare Zelt aufgestellt und anschließend selbstredend wieder fachgerecht abgebaut und verladen.


Herzlichen Dank an die Kameraden und die Kameradin vom Malteser Katastrophenschutz der Stadt Neumünster für diese eindrucksvolle Einführung in ihren Aufgabenbereich und ihre Geräte auf dem GW San.