Archiv der Kategorie: Einsätze

Einsatz 11/2020 am 30.12.2020 um 15:02 Uhr

Ölspur

Am gestrigen Nachmittag erreichte uns eine telefonische Meldung über eine Ölspur innerhalb des Dorfes. Gemeldet wurde eine Ölspur in den Straßen Grüner Weg, Dorfstr., Hinter dem Aalbek.
Nach Kontrolle konnte festgestellt werden, dass sich in der Ringstraße, Ecke Heischredder eine ca. 25 Meter lange Öl- bzw. Dieselspur befand.
In den anderen Straßen konnte lediglich ein punktueller Austritt von einzelnen Tropfen festgestellt werden. Der Austritt fand wohl bereits in der Nacht / am Morgen statt, so dass sich aufgrund des anhaltenden Regens im Rinnstein ein leicht flimmernder Ölschein gebildet hatte.
Der größere Austritt in der Ringstraße war von diversen Fahrzeugen durchfahren und somit weiter verteilt worden. Die Austrittsstelle wurde großflächig mit Ölbindemittel abgestreut.

Einsatz 10/2020 am 05.12.2020 um 12:10

“FEU G” in Arpsdorf

Kurz nachdem der Digitale Melde-Empfänger seinen üblichen Samstags 12:00 Probealarm bekommen hatte, rührte sich der Melder erneut: “V:Einsatzalarm! FEU G – Info: Haus im Vollbrand”. Zügig rückten wir mit dem voll besetzten TSF-W aus.

Zusammen mit den Wehren aus Arpsdorf, Padenstedt, Wasbek, der Berufsfeuerwehr Neumünster, der TEL des Kreise sowie später dem THW wurden wir zu einem Großbrand alarmiert.

Auf der Anfahrt im Außengebiet von Arpsdorf, sahen wir schon von Weitem eine beeindruckende Rauchsäule. Betroffen war ein einzeln gelegener Resthof mit einem Nebengebäude in U-Form.

Die größte Herausforderung vor Ort war vorerst die Wasserversorgung. Ohne abzusitzen wurden wir daher direkt zum Aufbau einer Wasserversorgung aus dem “nahen” Bek eingeteilt. “Nahe” bedeutete in diesem Fall ca. 1km Wegstrecke. Die Strecke wurde im ganzen unter Einsatz von 3 Feuerlöschkreiselpumpen (PFPN) überwunden, um auf dieser Strecke das Wasser nach vorne zu bringen. Die FF Ehndorf baute die Wasserentnahmestelle auf und verlegte die ersten Schläuche bis zur nächsten PFPN.

Kaum war dies erledigt, wurde gemeldet, das weitere Atemschutzgeräteträger direkt an der Brandstelle benötigt würden. Somit verlegten 4 KameradInnen mit Atemschutzgerät zum Brandort. Dort angekommen wirkte der Brand beinahe kontrolliert und es kam leichte Hoffnung auf, das das Wohnhaus gerettet werden könne. Ein Ehndorfer Trupp löste im Innenhof die Kameraden am Schaumrohr ab. Der andere Ehndorfer Trupp griff von der Rückseite mit einem Mehrzweckstrahlrohr an. Für die Kameraden im Innenhof war das wichtigste Ziel eine Ausbreitung des Feuers auf das Nebengebäude zu verhindern und Glutnester im Verbindungsgebäude in Schach zu halten. Der Trupp auf der Rückseite kühlte primär einen Tank mit zunächst noch unbekanntem Inhalt, welches sich später als Wassertank herausstellen sollte, und bekämpfte ebenfalls Glutnester im Zwischengebäude mit weit reichendem Wasserstrahl.

Zu diesem Zeitpunkt versuchten weitere Trupps das Feuer im Innenangriff unter Kontrolle zu bringen. Kurz darauf mussten die Trupps im Innenangriff den Rückzug antreten, da die Rauchentwicklung stark zugenommen hatte und sich das Feuer schnell im Obergeschoss ausbreitete. Es kam der Befehl zum Rückzug. Kurz nachdem alle Kameraden im Innenangriff das Gebäude verlassen hatten, kam es zur Durchzündung im Wohngebäude und das Wohnhaus stand danach im Vollbrand.

Zu diesem Zeitpunkt blieb nur noch der Schutz des Nebengebäudes und das Eindämmen des Feuers übrig. Mit Hilfe eines Baggers wurden uns Öffnungen geschaffen, mit denen die Bekämpfung von Glutnestern insbesondere im Dachstuhl möglich wurden. Das Nebengebäude mit mehreren untergestellten Fahrzeugen konnte gehalten werden.

Um ca. 18:30 versammelte sich die FF Ehndorf mit allen vor Ort befindlichen 17 Kameraden und Kameradinnen am Fahrzeug, da keine zusätzlichen Kräfte mehr am Brandort benötig wurden. Allerdings stellte die FF Ehndorf die wichtige zusätzliche Wasserversorgung dar und somit wurde eine Staffel zum Betrieb der Wasserentnahmestelle eingeteilt, alle anderen rückten ab. Um 20:30 übernahmen vier Kameraden die mittlerweile nicht mehr akut benötigte Wasserentnahmestelle so dass im Zweifel wieder schnell zusätzliches Wasser am Brand wäre. Um 22:30 konnten wir mit dem Rückbau beginnen. Um 23:20 war der Einsatz am Feuerwehrgerätehaus abgeschlossen.

Einsatz 09/2020 am 10.07.2020 um 01:56

Technische Hilfeleistung / Mensch in Not

In den Nacht vom 09.07. auf den 10.07. wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes angefordert.

Bei Eintreffen am Einsatzort war der Rettungsdienst bereits vor Ort.

Von unserer Seite wurde Unterstützung beim Transport eines Patienten aus dessen Wohnung zum Rettungswagen benötigt.

In Abstimmung mit dem Rettungsdienst haben wir sowohl beim Patiententransport als auch beim Transport der Rettungsgeräte zu den Fahrzeugen unterstützt. Danach war der Einsatz für uns beendet.

Einsatz 08/2020 am 29.05.2020 um 11:00

Technische Hilfe

Am 29. Mai um Punkt 11:00 wurden wir zur technischen Hilfe als unterstützende Wehr nach Wasbek alarmiert. Einsatzstichwort “Technische Hilfe”. Es waren sehr schnell 10 Kameraden und Kameradinnen am Feuerwehrgerätehaus, so dass wir mit vollbesetztem Fahrzeug (eine Staffel, 6 Personen) unter Blaulicht und Sirene nach Wasbek eilen konnten. Die verbleibenden 4 Kameraden sind im Privat-PKW vorsichtig hinterher gefahren.

Am Einsatzort angekommen stellte sich schnell heraus, dass sowohl die Wasbeker Wehr als auch die Berufsfeuerwehr Neumünster bereits vor Ort war. Die Lage erforderte kein weiteres Personal, so dass wir direkt vom Einsatzleiter vor Ort wieder entlassen wurden. Um 11:29 war dann dieser Einsatz für uns beendet und unser TSF-W stand wieder einsatzbereit im Feuerwehrgerätehaus.

Einsatz 07/2020 am 05.05.2020 um 12:12

Schuppenbrand in Wasbek

Eine solitäre Doppelgarage im Dorfkern von Wasbek war in Brand geraten. Die Freiwillige Feuerwehr Ehndorf wird gemäß Alarm- und Ausrückeordnung bei Einsätzen in Wasbek ab einer bestimmten Größe immer als zweite Wehr mitalarmiert. Die Wehr Ehndorf traf diesmal fast zeitgleich mit der Wehr aus Wasbek an der Einsatzstelle ein. Nachalarmiert wurde die Feuerwehr aus Padenstedt. Unsere Aufgabe bestand zunächst darin, die Wasserversorgung an der Einsatzstelle herzustellen. Zusätzlich wurden von uns Straßensperrungen durchgeführt, so dass keine Gefahr für Passanten und die Einsatzkräfte mehr bestand. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde der Löschangriff unter Atemschutz begonnen.

Auch drei unserer 9 Ehndorfer Kameraden und Kameradinnen vor Ort sind “unter PA”, also vor Atemgiften geschützt, durch Pressluftatemschutzgerät gegen die Flammen vorgegangen. Um eine effektive Brandbekämpfung zu erreichen musste zusätzlich mit Schaum gearbeitet werden. Ebenfalls sehr hilfreich war, dass durch einen hilfsbereiten Landwirt mit Hilfe seines Frontladers Hindernisse entfernt werden konnten.

Die Garage selbst konnte nicht gerettet werden, zum Glück konnte aber weiterer Schaden an angrenzenden Gebäuden oder gar Menschen verhindert werden.

Einsatz 05/2020 am 09.04.2020 12:27 Uhr

Feuer Groß entpuppt sich als Kleinbrand.

“EINSATZALARM ! (FEU G00) – Rauchentwicklung aus weißem Stallgebäude” zeigte der Melder um 12:28 Uhr Gründonnerstag. Alarmiert waren FF Ehndorf, FF Wasbek, FF Arpsdorf und FF Padenstedt sowie weitere Unterstützung zu einem Großbrand in der Gemeinde Ehndorf. Bei Eintreffen stellte sich dann glücklicherweise heraus, dass es sich “lediglich” um einen undefinierten Brand vor einer Halle handelte. Die Wehr Wasbek brachte sehr schnell zwei Kameraden unter Atemschutz an den Brand und hatte die Flammen zügig unter Kontrolle. Wie es sich darstellte, war das Feuer in einem Abfallhaufen entstanden und hatte sich weiter ausgebreitet. Brennendes Material oder Funken haben dann die nahestehende Zweitbereifung eines Traktors in Brand gesetzt. Dies hat dann zur starken Rauchentwicklung geführt, die zur Alarmierung geführt hat.

So konnte auch unter der aktuellen Großlage der Corona-Pandemie schnell und sicher ein Brand gelöscht werden. Wir haben die zwischenmenschlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert, dennoch merkte man, dass trotz der einfachen Brandlage die Situation ungewohnt war. Wollen wir hoffen, dass die nächste Zeit feuerwehrtechnisch möglichst ruhig bleibt. Wir sind auf jeden Fall für Euch da, wenn’s brennt.

Einsatz 04/2020 am 11.02.2020 10:20 Uhr

Kurz nachdem wir den Einsatz im Industriegebiet Wasbek abgearbeitet hatten und wieder einsatzbereit waren, erhielten wir die Nachricht von einem abgebrochenen Ast auf der Strecke zwischen Ehndorf und Sarlhusen.

Hier war ein größerer Ast eines Baumes abgebrochen und drohte auf die Straße zu fallen.

Also machten sich vier Kameradinnen und Kameraden auf zur Einsatzstelle im Hochmoor. Unter Zuhilfenahme eines Treckers und einer Arbeitsbühne wurde der Ast abgesägt und von der Straße entfernt.

Nach knapp einer Stunde war auch dieser Einsatz für uns erledigt.

Einsatz 03/2020 am 11.02.2020 07:13 Uhr

Nicht etwa die Ausläufer des Sturms Sabine bescherten uns am Dienstag den nächsten Einsatz in diesem Jahr. Vielmehr wurden wir in das Industriegebiet nach Wasbek zu einem Wohnungsbrand alarmiert.

Bei Eintreffen konnte eine Rauchentwicklung und offenes Feuer aus dem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses festgestellt werden.

Zusammen mit der Feuerwehr Wasbek begannen wir mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung sowie den ersten Löscharbeiten.

Zusätzlich wurden ebenfalls die Wehren Arpsdorf, Padenstedt sowie die Drehleiter aus Hohenwestedt alarmiert.

Nachdem unter schwerem Atemschutz festgestellt wurde, dass im Innenangriff das Feuer nicht vollends gelöscht werden konnte, wurden die Löscharbeiten von der Drehleiter aus fortgesetzt.

Insgesamt waren ca. 70 Einsatzkräfte vor Ort. Davon 11 aus Ehndorf.

Der Einsatz war für uns um 10:15 Uhr beendet.

Einsatz 02/2020 am 09.02.2020 20:00 Uhr

Auch wir sind nicht ganz vom Sturm Sabine verschont geblieben. Am Sonntag wurde ein auf der Straße zwischen Ehndorf und Aukrug Bünzen liegender Baum in Höhe Lebenau gemeldet. Der ortsansässige Feuerwehrmann und Landwirt konnte diesen allerdings mit seinem Radlader von der Straße entfernen, so dass wir nicht alle ausrücken mussten.